Der ganz Gewöhnliche Löwenzahn, wie wir ihn normalerweise kennen, (Taraxacum sect. Ruderalia) stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und sehr nah verwandter Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn (Taraxacum) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) dar. Meist werden diese Pflanzen einfach auch als normaler Löwenzahn bezeichnet, wodurch Verwechslungsgefahren mit der Gattung Löwenzahn entstehen könnte.

 

Löwenzahn hilft bei Verdauungsproblemen

Der Löwenzahn ist besonders bekannt durch den positiven Einfluss auf sämtliche Organe des menschlichen Körpers, die an der Verdauung beteiligt sind. So steigert der Löwenzahn die Magensaftsekretion, wirkt appetitanregend und zudem noch krampflösend.

Aus diesem Grunde setzt man Löwenzahntee, Löwenzahnsalat, Löwenzahnpresssaft sowie den kraftvollen Löwenzahnwurzelextrakt bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl als Heilmittel ein.

Löwenzahn hat dazu noch eine choleretische Wirkung. Dies bedeutet, dass er die Galleproduktion in der Leber anregt, zur Ausscheidung einer dünnflüssigen Gallenflüssigkeit führt und sogar den Fettstoffwechsel verbessert.

Bei Problemen mit der Leber oder der Galle ist der Löwenzahn also die Heilpflanze der Wahl und wird folglich traditionell auch bei Hepatitis (Gelbsucht), Gallensteinen und Leberzirrhose eingesetzt. Selbstverständlich nur unter Aufsicht eines phytotherapeutisch bewanderten Heilpraktikers oder eines Arztes.

 

Löwenzahn reguliert den Blutzucker

Wer mit dem Blutzuckerspiegel Probleme hat oder bereits an der Krankheit Diabetes leidet, sollte einfach täglich eine Tasse Löwenzahntee trinken oder Löwenzahnwurzelextrakt einnehmen, da der Löwenzahn auch hier ein bestehendes Ungleichgewicht wieder harmonisiert und dabei hilft.

 

loewenzahn

 

In der Medizin bewährt: Löwenzahn gegen Giftstoffe im Körper

Der Löwenzahn gilt auch als Stärkungsmittel in der Medizin. Die Löwenzahnwurzel gilt als wahres Aufbau-Tonikum, ähnlich wie dem Ginseng und sollte bei verschiedensten Schwächezuständen eingesetzt werden, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen und hilft dazu auch noch, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.

Zudem wirkt Löwenzahn auch diuretisch. Herkömmliche Diuretika (harntreibende Arzneimittel, umgangsprachlich auch „Wassertabletten“ genannt) sorgen nicht nur für die Ausleitung von Wasser aus dem menschlichen Körper, sondern schwemmen auch Mineralstoffe hinaus.

Löwenzahn hingegen wirkt zwar auch genauso harntreibend, jedoch versorgt den Organismus gleichzeitig mit wichtigen Mineralstoffen, insbesondere mit Kalium, so dass die Anwendung von Löwenzahn – im Gegensatz zu synthetischen Diuretika – zu keinem Mineralstoffmangel führen kann.

Der Löwenzahn wird also sehr erfolgreich bei Harnwegsinfekten, Reizblase und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes eingesetzt und führt zur Heilung.

 

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