Die beliebte Baumrinde war früher wertvoller als Gold. Damals balsamierte man ägyptische Adlige mit ihm ein oder mixte Zimt mit Wasser in mittelalterlichen Krankenzimmern, um auf diese Weise die Beulenpest fern zu halten. Man nutzte Zimt einfach für und gegen alles und auch heute noch, ist es eins der beliebtesten Gewürze.

 

Inhaltsstoffe von Zimt

Mineralstoffe, wie Kalium, Eisen, Kalzium, Zink, Mangan und Magnesium sind reichlich in Zimt enthalten. Genauso wie Niacin, Vitamin C, Pyridoxin, Pantothensäure, Flavonoide, Antioxidantien und die Polyphenole Lutein, Carotin, Zeaxanthin und Cryptoxanthin.

Vier Gramm Zimt besitzen sechs Kalorien. Bestehend aus nur zwei Gramm Kohlenhydrate; wovon ein großer Teil Ballaststoffe sind. Nimmt man einen Teelöffel Zimt, so hat man genauso viele Antioxidantien wie in einer halben Tasse Blaubeeren. Deswegen ist Zimt das siebentstärkste antioxidative Lebensmittel.

 

Zimt und die Diät

Zimt reguliert den Blutzucker, erhöht die Insulinproduktion im Körper und vermindert somit Heißhunger. Die Fettspeicherung erhöht sich bei einem zu hohen Blutzuckerspiegel. Da Zimt dem entgegenwirkt, hilft er Gewicht abzubauen, denn der vorhandene Zucker wird nicht in Fett umgewandelt. Der Magen entleert sich durch Zimt langsamer, weswegen Zimt auch länger satt hält. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an, man hat weniger Hunger und isst daher weniger.

 

Zimt beim Liebesspiel

Der Geschmack und Duft von Zimt erzeugt ein warmes Gefühl im Körper, wodurch die Durchblutung gefördert wird in den Genitalien. Die Libido steigt, Mann und Frau werden sexuell angeregt. Die Lust auf Sex wird noch größer, wenn man einen einzigen Tropfen Zimtöl im Bereich der Geschlechtsorgane träufelt und einreibt.

 

Zimt bei Diabetes

60 Probanden, die seit einigen Jahren wegen Typ-2- Diabetes in Behandlung waren, teilte man in sechs Gruppen auf. Man gab ihnen unterschiedlich große Mengen an Zimt täglich. Ansonsten aßen sie weithin ganz normal und blieben auch bei ihren verordneten Medikamenten.

Nach 20 Tagen der Zimteinnahme zeigte die Gruppe, welche 6 Gramm am Tag zu sich genommen hatte einen bedeutend niedrigeren Blutzuckerspiegel. Nach 40 Tagen jedoch waren auch der Blutzuckerspiegel von weiteren Gruppen gesunken um erfreuliche 18 bis 29 Prozent, wie in der 6 Gramm Gruppe.

Das bedeutet, dass die Blutzucker regulierende Wirkung des Zimts nicht dosisabhängig ist und das bereits nah einer Tagesdosis von nur einem Gramm Zimt eine deutliche Verbesserung zu sehen ist.

 

Weitere Heilkräfte von Zimt

  • Zimt hat eine entzündungshemmende Wirkung, lindert in Kombination mit Honig Arthritis Schmerzen.
  • Verhindert das Verderben von Lebensmitteln und die Ausbreitung von Bakterien, wenn man es Lebensmitteln hinzufügt.
  • Kognitive Funktionen werden stimuliert durch das Riechen an Zimt und somit das Gehirn auf Hochtouren gebracht.
  • Kopfschmerzen werden gelindert.
  • Epilepsie, Diabetes und Arthritis können vorgebeugt werden.

 

Welcher Zimt sollte gekauft werden?

Ceylon-Zimt in Bio-Qualität, hat die beste Wirkung und den wohlschmeckensten Geschmack. Statt gemahlenen Zimt, sollte man ihn besser in Rindenform kaufen und selber frisch mahlen.

 

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